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21 000 Euro an Spenden für Hospizvereine

21 000 Euro an Spenden für Hospizvereine

Das überraschte selbst die beiden Vertreter der Hospizvereine: „Es gab vor allem eine Unmenge an Kleinstspenden. Die Resonanz bei der Aktion „Hilfe im Advent“ war einfach überwältigend!“

„Es gab schon ein paar größere Summen, die im Rahmen der LN-Aktion ,Hilfe im Advent’ auf unser Spendenkonto eingezahlt wurden“, erzählt Peter Perner, Vorsitzender des Ratzeburger Hospizvereins. Was ihn aber völlig überrascht hatte, war die große, nein, die überwiegende Anzahl der Kleinspender, die in der Regel zwischen zehn und 30 Euro überwiesen. Daran erkenne man, wie groß die Akzeptanz für die so notwendige Betreuung sterbender Menschen in
der Gesellschaft mittlerweile sei, pflichtete ihm seine Vereinskollegin aus Geesthacht, Sigrun Spikowsky, bei. Diese beiden Hospizvereine, gegründet Mitte und Ende der 1990-er Jahre, sind übrigens die einzigen im Kreis Herzogtum Lauenburg, einer im Norden, der andere im Süden. Konkurrenz unter ihnen gibt es nicht. Vielmehr kooperieren sie seit Jahren eng und freundschaftlich. Insofern war es auch klar, dass die Summe der eingegangenen Spendengelder beiden Vereinen zu gleichen Teilen zugutekommt. Obwohl die Mehrzahl der Spender aus dem Nordkreis stammt. Was an der hier größeren Verbreitung der Lübecker Nachrichten liegt.

Stand 11.15 Uhr am Mittwoch belief sich die eingegangene Summe auf exakt 20 199,30 Euro, wie Anne Wohlfahrt, Sprecherin der Kreissparkasse (KSK), feststellte. Die KSK unterstützte wie in jedem Jahr die LN-Aktion „Hilfe im Advent“. So können sich die beiden Hospizvereine auch um eine Aufrundung der Spendensumme auf 21 000 Euro freuen, wie der terminlich verhinderte KSK-Vorstand Udo Schlünsen mitteilen ließ.

Spendengeld fließt in die Fortbildung der Ehrenamtler Das Geld wird bei beiden Vereinen in die Fortbildung der ehrenamtlichen Sterbebegleiter fließen. Perner: „Wir planen ein Wochenendseminar im Juni in Güstrow“. Dorthin werden die derzeit 25 aktiven Ehrenamtler bei freier Kost und Logis eingeladen. Mehrere Referenten halten Vorträge zu spezifischen Problemen in der Hospiz-Arbeit. Ähnlich wird es bei den etwa 30 Aktiven aus Geesthacht ablaufen, die ihr Weiterbildungsseminar am letzten Novemberwochenende planen. „Hier habe ich uns schon am Brodtener Ufer in Travemünde angemeldet“, berichtet Spikowsky.

Die Übernahme der Schulungskosten – auch für die Grundausbildung – ist nicht selbstverständlich. Bis vor Kurzem mussten die Ehrenamtler dafür noch selbst aufkommen. Das hat sich nun geändert. Die allgemein gestiegene Akzeptanz für die Sterbebegleitung erkenne man neben dem erfreulichen Spendenaufkommen, so Perner, auch am Interesse von Menschen für die aktive Arbeit. „Der Altersdurchschnitt ist in den vergangenen Jahren deutlich gesunken. Mittlerweile habe ich sogar schon ein paar 30-Jährige dabei“, freut sich Perner.

(Text Joachim Strunk)

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